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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Keine Aktien von Telefonverkäufern kaufen
Die Aktien boomen und ein gewiefter Telefonverkäufer bietet ein richtiges Schnäppchen mit viel Potenzial an. Es gibt nur ein Rezept: NEIN, danke! Auf keine Diskussionen einlassen, und wenn nötig halt das Telefon auflegen. Diese Verkäufer haben immer ein neues, gutes Argument, weshalb man gerade jetzt einsteigen oder dazukaufen muss. Die Wahrscheinlichkeit eines Gewinnes bei solchen Aktien ist verschwindend klein. Nein, meist droht sogar der Totalverlust. Danach rechtlich dagegen vorzugehen wird mühsam und teuer. Wer einmal etwas gekauft hat, wird oft noch Jahre später mit anderen, tollen Angeboten überhäuft, da die Adressen auch noch weiterverwendet werden. Deshalb: NEIN, danke!

Minuszinsen im Auge behalten
Wir sind in einer «komischen» Zeit und sie wird aus meiner Sicht immer spezieller. Wenn man jemandem Geld leiht, muss man dafür zahlen. Das temporäre Phänomen wird immer mehr zur Normalität. Die Hürde, ab welcher man davon betroffen ist, scheint immer mehr zu sinken. Sparen wird bestraft. Das Geld geht dafür in risikoreichere Anlagen. Deren Preise steigen und steigen und diese Anlagen scheinen «alternativlos». Ich verstehe, dass die Nationalbank versucht, den Schweizer Franken nicht zu stark werden zu lassen. Ist es aber sinnvoll, einen grösseren Teil des Mittelstandes schleichend zu enteignen oder in risikoreichere Anlagen zu drängen? Ist es sinnvoll, andere Anlagekategorien in absurde Höhen zu treiben, «nur» um die Exportwirtschaft zu stützen. Persönlich bezweifle ich das und höre auch zu wenige kritische Stimmen. Dieses Medikament hat kaum mehr Wirkung und die Nebenwirkungen sind auf die Dauer viel zu gross. Wie soll ich mich nun selber verhalten? Die Sache im Auge behalten. Liquidität evtl. auf mehreren Banken halten und im Notfall einen Teil des Guthabens in bar beziehen und sicher verwahren. Schulden rückzahlen, auch wenn die Schuldzinsen historisch einmalig tief sind. Sicher auch einen Teil des Geldes angelegt haben, aber nicht um jeden Preis! Irgendwelche Hochrisikopapiere, nur damit man den Negativzins vermeiden kann, das macht längerfristig kaum Sinn und wird sich auch kaum rechnen. Kurzfristig kann es anders aussehen, aber längerfristig hat es noch NIE ein Perpetum mobile gegeben, und jede Übertreibung hat sich wieder schmerzhaft korrigiert.

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oder rufen unter 062 871 66 96 an.

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