Von Colette Basler, Zeihen, Präsidentin Bildung Aargau
Wenn Kinder in grossen Klassen zu wenig Unterstützung erhalten oder Lehrpersonen am Anschlag arbeiten, leidet die Bildungsqualität direkt im Schulzimmer. Gerade Kinder mit zusätzlichem Förderbedarf brauchen genügend Zeit, Fachwissen und Betreuung. Gute Bildung entsteht nicht von allein.
In den 2010er-Jahren wurde den Schulen nach jeder Sparrunde versprochen, man werde wieder investieren, sobald es dem Kanton finanziell besser gehe. Heute steht der Kanton besser da – doch bei den Schulen kommt davon wenig an. Damit Projekte wie die Förderklassen plus erfolgreich funktionieren, braucht es gut ausgebildete Lehrpersonen und zusätzliche Fachpersonen vor Ort. Das kostet Geld.
Schlechte Bildung und fehlende Unterstützung kommen unsere Gesellschaft langfristig aber deutlich teurer zu stehen. Darum gehört Bildungsqualität in die Verfassung – und am 14. Juni ein JA in die Urne.